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Kratervase mit Allianzwappen Grafen von Kospoth & von Randow, 1841.  Thomas Kern
   
Kratervase (Porzellan) mit Allianzwappen aus dem Jahre 1841:

Georg Friedrich (eugen) von Randow & Anna Gräfin von Kospoth


1. Beschreibung

Schöne Amphore (Henkelvase) aus dem Adelsbesitz derer von Randow bzw. Von Kospoth.

Porzellan ungemarkt; auf der Rückseite mit Widmung «zum 5. Juli 1841 von treu liebenden Geschwistern».

Auf der Vorderseite mit dem Allianzwappen der Eheleute Georg Friedrich (Eugen) von Randow (1815-1885) und Anna Gräfin von Kospoth (1819-1868).

Beide heirateten am 05.07.1841 in Halbau. Diese Vase war vermutlich ein Hochzeitsgeschenk eines der Geschwister der Eheleute.

Schönes handbemaltes Wappen der beiden Adelsgeschlechter. Farbige Email- und Goldbemalung.

Quadratischer Stand. An Satyrmasken ansetzende Henkel. Rückseitig mit der O. G. Widmung (siehe Fotos). Porzellanmarke ist nicht vorhanden.

Höhe: 28.5cm

Das O. G. Adelsgeschlecht derer von Randow entstammt dem Uradel des Erzstiftes Magdeburg. Bei den Grafen von Kospoth handelt es sich um ein thüringisches Adelsgeschlecht.


2. Zustand:

Guter bis sehr guter Gesamtzustand. Keine Beschädigungen erkennbar. Goldrand teilweise stärker berieben, mit Gebrauchsspuren. Schönes Dekorationsobjekt aus ostdeutschem Adelsbesitz. Fotos sind Teil der Artikelbeschreibung.


3. Hintergrundinformationen der Adelsgeschlechter von Randow & Grafen von Kospoth:

Derer von Randow:

Randow (früher Randau) ist der Name eines deutschen Adelsgeschlechts, das dem Uradel des Erzstiftes Magdeburg entstammt. Namen gebender Stammsitz der sich später weit verzweigenden Familie war die Burg Randau südlich von Magdeburg und westlich der alten Elbe, die vor dem Jahre 1012 den Hauptstrom des damaligen Grenzflusses bildete. Dorf und Gut Randau liegen heute östlich der Elbe auf dem Elbenauer Werder an dem inzwischen weitgehend ausgetrockneten Elbarm. Der Name Randau bedeutet am Rande einer Aue, eines Wassers. Die Schreibweise variiert im Laufe der Zeit zwischen Randau, Randaw und Randow.

Im 14. Jahrhundert teilte sich die Familie in drei Stämme. Der I. Und II. Stamm treten zuerst mit Arnold von Randow (urkundlich 1363–1397) auf. Arnold war Vogt zu Plaue und hielt Lehen in Redekin sowie zu Legen-Bellin, Groß-Wulkow und Langhusen, alle im späteren Kreis Genthin. Der III. Stamm trat etwa zur gleichen Zeit mit Hermann von Randow auf, der 1382 als Lehnshalter zu Zollchow im heutigen Landkreis Havelland beurkundet ist.

Die Familie breitete sich zunächst in Anhalt und im Erzbistum Magdeburg sowie in das Bistum Halberstadt aus. Dort sind bis etwa 1350 zahlreiche Randows als Ritter, Hofbesitzer, geistliche Herren oder Nonnen urkundlich erwähnt.

Das Wappen der Familie zeigt innerhalb eines roten Schildes einen silbern-geränderten roten Schild; in der Heraldikersprache auf rotem Grund ein silberner Innenbord. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken wachsen aus einem rot-silbernen Türkenbund, der wiederum mit drei roten Rosen bekrönt ist, drei Straußenfedern (rot, silber, rot), zwischen denen zwei jeweils nach außen wehende, rot über silber geteilte Fähnlein stehen. Häufig waren die Fähnchen auch silber über rot geteilt dargestellt.

Der oben erwähnte Georg Friedrich (Eugen) von Randow entstammt dem 3. Zweig der Familie - Nauke.



Grafen von Kospoth:

Kospoth ist der Name eines alten deutschen Adelsgeschlechts aus Thüringen, dessen Stammhaus Kospoda bei Neustadt an der Orla liegt. Es wurde am 27. Juli 1776 in den Grafenstand erhoben. Der Name wechselt zwischen Kozzibate, Cozebode, Kossebode, Kossepot, Koßbod, Kospod, Cospot, Kospode und Kospoth.

Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich im Jahr 1216 mit Heinricus de Kuzebude und 1237 mit Meinhold von Kozinbude. Die Stammreihe beginnt 1425 mit dem preußischen Rittmeister und Fideikommissherrn Carl von Kospoth auf Schilbach und Seubtendorf. Die Familie verbreitete sich im Vogtland sowie nach Schlesien, Preußen und Mecklenburg.

Das Wappen der Grafen Kospoth (von 1796) ist geviert und belegt mit einem goldenen Herzschild der einen goldgekrönten schwarzen Doppeladler zeigt. Die Teile eins und vier zeigen das Stammwappen, in Blau drei (2:1) silberne Sterne, die Teile drei und vier einen goldenen geharnischten Arm mit einem Türkensäbel; über dem Wappen drei Helme: auf dem rechten mit schwarz-goldenen Decken der Doppeladler, auf dem mittleren mit rechts schwarz-goldenen, links blau-silbernen Decken eine silber-gestülpte blaue Mütze, oben mit schwarzen, an der Seite mit silbernen Federn besteckt, auf dem linken mit schwarz-silbernen Decken der Arm mit dem Säbel. (Quelle: Wikipedia)
Kratervase mit Allianzwappen Grafen von Kospoth & von Randow, 1841
Collectibles and Objects of Art,  Vases, Pots, Aquariums
28.5 cm  /   11.2 in
Medium: Porcelain  /   Authenticity / Provenance: Original  /   Period: XIXth c  /  
 
Posted: july 31, 2018 / Modified: july 31, 2018
Copyright Thomas Kern

 
Kratervase mit Allianzwappen Grafen von Kospoth & von Randow, 1841
1,280 €  909 £  1,459 $ 
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Thomas Kern
Thomas Kern
Antiques dealer 
München, Germany
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